Haussicherung

Machen Sie Ihr Heim einbruchssicher!
Krisenzeiten sind Einbruchszeiten!

In Zeiten von Mangel und sozialen Unruhen nehmen Einbrecher verstärkt Häuser in ihren Blick, um sich auf gewaltsamen Weg die Güter zu beschaffen, welche sie in den Kellern und Schränken vermuten. Daher ist es eine wichtige und vorbeugende Strategie, sein Haus einbruchssicher zu machen. Planen Sie dieses Vorhaben mit Umsicht und setzen Sie dort an, wo die Gefahren real sind. Fenster und Türen müssen gesichert werden! Dabei sollten Mittel eingesetzt werden, die den Einbrecher wirklich abschrecken.

Der Feind des Einbrechers ist Lärm, Licht und Zeitverlust!
Stören Sie den Einbrecher bereits vor der Tatausführung! Sichern Sie Ihr Haus deutlich sichtbar mit mechanischen Hemmsystemen. Kombiniert mit Lärm- und Lichtsystemen lässt sich der Einbrecher wirkungsvoll vertreiben.

Sichern, bevor ein Schaden eintritt!
Ein Einbruch verursacht finanziellen Schaden. Schlimmer sind aber häufig die psychologischen Folgen, die ein solcher Eingriff in die nächste Intimssphäre dere Bewohner verursacht. Das dauernde Gefühl der Unsicherheit und Angst führt dazu, das man sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohlfühlt. Manch ein Opfer möchte dann gerne die Wohnung, oder das Haus aufgeben, um in einer vermeintlich sicheren, neuen Umgebung, einen Neuanfang zu starten. Allerdings ist es gerade in Krisenzeiten schwierig, eine Immobilie zu veräußern und eine neue adäquate Heimstätte zu finden. Zudem wird man durch die Flucht vor dem Problem nur hilfloser der Lage ausgesetzt. Lassen Sie sich nicht in diese Zwickmühle treiben. Reagieren Sie umsichtig und machen Sie Ihr Haus jetzt einbruchssicher. Es gibt gute Möglichkeiten aktiv für die eigene Sicherheit und die seiner Angehörigen zu sorgen.

Handeln Sie jetzt!

Zeigen Sie Ihre Abwehrmaßnahmen deutlich sichtbar!
Einbrecher suchen die risikolose Beute. Sie scheuen Gebäude, welche nur zeitaufwendig zu knacken sind. Häufigste Angriffspunkte der Gangster sind Fenster und Türen! Insbesondere über Balkon- und Terassentüren erfolgen viele Einbruchsversuche. Rüsten Sie diese Schwachstellen von vielen Häusern mit mechanischen Hemmsystemen nach! Zeigen Sie Ihre Abwehrfähigkeit aktiv. Schutzgitter vor den Fenstern sind stets gute Hinweise für den Dieb: “Hier nicht!“. Auch Querriegel an Türen, insbesondere Glastüren, schrecken den potentiellen Mistkerl ab.

Machen Sie Licht und Lärm!
Leuchten mit Bewegungsmeldern sollten bei keiner effektiven Haussicherung fehlen. Gerade in der dunklen Jahreszeit erfolgen über 50 % der Einbrüche (Polizeireport 2014). Leuchten Sie daher dunkle Ecken mit Strahlern aus und sorgen Sie für Abschreckung.
Auch Fenstersensoren mit Alarmtonfunktion sind geeignete Hilfsmittel in Ihrem Kampf gegen die Seuche Einbruch!

Ändern Sie Ihr Verhalten! Seien Sie konsequent!
Überprüfen Sie Ihre bisherigen Gewohnheiten. Haben Sie bisher konsequent Ihre Haustür abgeschlossen, wenn Sie für 10 Minuten zum Bäcker gegangen sind? Nein? Fangen Sie damit an! Verstecken Sie Ihren Schlüssen nicht mehr draußen, in einem vermeintlich sicheren Versteck. Der geübte Kriminelle kennt die Verstecke. Sehen Sie Ihr Haus mit den Augen eines gewieften Einbrechers. Wo würden Sie in das Gebäude hineingelangen? Sichern Sie diese Bereiche! Setzen Sie dem Einbrecher einen sinnvollen, umsichtig geplanten Widerstand entgegen!

Mechanische Hemmsysteme, Lärm und Licht sind die besten Mittel!
Annähernd 90 % der Einbrüche werden verübt, wenn der Hausbesitzer nicht anwesend ist. Also müssen Sie Ihr Haus mit passiven Schutzsystemen sichern. Sperriegel, einbruchssichere Türschlösser, einbruchshemmende Türen und akustische Warnsysteme sind Pflicht für eine effektive Prävention.
Vermeiden Sie den Einbruch, bevor es zu Schäden kommt. Machen Sie es dem Einbrecher schwer, dann läßt er eher von Ihrem Haus ab!

Konkrete Maßnahmen für Haus, Fenster und Türen sind:
– Einbau von einbruchshemmenden Türen (versch. Widerstandsklassen; Empfehlung mind. Klasse 3)
– Türen mit Glasfüllungen durch Querriegel separat sichern
– Querriegel von außen sichtbar angebracht, dient der Abschreckung von Kriminellen
– Türschlösser mit sicheren Schließzylindern, Mehrpunktverriegelung, Schutzbelag und Schließblech
– Gitter vor den Fenstern (nicht immer schön, aber effektiv)
– alternativ: Rollgitter
– einbruchshemmende Rolladen
– Lichtschächte mit Kette sichern
– Kellerfenster grundsätzlich vergittern
– Garage bei vorhandener Zugangsmöglichkeit zum Haus mit einbruchshemmender Tür versehen; Zugang immer abgeschlossen halten
– Wechselsprechanlage mit Videobild an der Haustür bzw. bereits am Gartentor
– kein blickdichter Bewuchs in der Nähe zum Haus; dieser kann vom Kriminellen als Deckung genutzt werden
– Gartentor als selbst schließendes Gartentor mit beidseitig feststehendem Türknopf und elektrischem Türöffner einbauen

extratipp_40px Extra-Tipp: Alarmanlagen oder die Benachrichtigung eines Wachdienstes durch einen sog. stillen Alarm sind ebenfalls beim Kampf gegen die Einbruchsbanden in Erwägung zu ziehen. Da dieses Thema weitere Aspekte umfasst, haben wir hier einen separaten Bericht verfasst.

Nachbarschaftshilfe
Zu einem umfassenden Einbruchsschutz gehört auch eine gute Nachbarschaft. Nachbarn, die aufeinander acht geben und das Grundstück des Gegenübers im Auge haben, sind ein guter Schutz. Der Klassiker ist natürlich im Urlaub den Briefkasten vom Nachbarn regelmäßig leeren zu lassen.
Kaufen Sie zudem einen ausreichend großen Briefkasten, der die Post von mehreren Tagen schluckt.

Sprechen Sie mit vertrauenswürdigen Nachbarn ab, wann Sie für mehrere Tage nicht anwesend sind und bitten Sie diese nach dem Rechten zu sehen. Laut Polizei trägt die Pflege einer aktiven, gepflegten Nachbarschaftshilfe entscheidend dazu bei, dass inzwischen ein Drittel der Einbruchsversuche misslingt, da die Nachbarn einen wachsamen Blick auf die sie umgebenden Grundstücke werfen.Auch der Einsatz von Zeitschaltuhren um mithilfe von Lampen einen belebten Eindruck zu erwecken ist ratsam.

In Wohngebieten, die von Anonymität geprägt sind, empfiehlt es sich, Kontakte zu Nachbarn zu knüpfen und sich gegenseitig Hilfe bei der Überwachung der Häuser oder Wohnungen anzubieten.

extratipp_40px Extra-Tipp: der Dieb kommt auch am Nachmittag!

Entgegen der landläufigen Ansicht, das Einbrecher nachts kommen, werden mehr als ein Drittel der Wohnungseinbrüche am Tag begangen.
Achten Sie daher auch tagsüber auf unbekannte Personen in der Nähe Ihres Hauses. Einbrecher spähen „ihre“ Objekte vorher gerne aus. Werden Sie dabei selbst beobachtet bzw. angesprochen und gestört, lassen Sie häufig von dem Vorhaben ab.
Machen Sie es Kriminellen so schwer wie möglich! Lassen Sie ihn gar nicht erst in Ihr Haus eindringen!

Sollte sich doch ein Einbrecher in Ihrem Haus befinden, haben wir einige Verhaltensregeln für Sie zusammengefasst.
Wir raten zur Deeskalation. Wir raten, als ultima ratio, zu Distanzwaffen zur Vermeidung von Leib und Leben. Wir raten dazu, für den Fall der Fälle vorzusorgen!

extratipp_40px Extra-Tipp: Safe und Tresor
Falls Sie sich einen Tresor anschaffen möchten, geben wir Ihnen gerne weitere Informationen. Da dieses Thema weitere Aspekte umfasst, haben wir hier einen separaten Bericht verfasst.

Weitere Tipps von Experten
Die Polizei hat eine Studie zum Einbruchsverhalten herausgegeben. Danach ist klar,die meisten Einbrecher geben bereits nach fünf Minuten ihren Einbruchsversuch auf:
– wenn sich ein Haus als sicher gegen einen Einbruch erweist.
– gefährdet sind besonders Häuser, die sich in Randlagen befinden, also ohne direkte Nachbarschaft und nur wenig beleuchtet sind. Hier ist Prävention absolut notwendig!

extratipp_40px Extra-Tipp: Ferner stellt die Polizei eine Broschüre mit dem Titel “Ungebetene Gäste“ kostenlos zum Download zur Verfügung.

Broschüre herunterladen und lesen!

Polizeiliche Beratungstellen
Ein Verzeichnis der polizeilichen Beratungsstellen, welche die Bürger kompetent, individuell und in der Regel kostenlos zum Thema Einbruchschutz beraten, sowie viele nützliche Materialien finden Sie unter: www.einbruchschutz.polizei-beratung.de.


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